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Informationen

Hier findest du viele Artikel vom Glorious Art Tattoo Studio in Köln, welche sich mit dem Thema Tattoos beschäftigen. Richtiges Tattoo auswählen, Tattoo Stile, usw.

28
Aug - 18

Tattoo Pflege – Der komplette Leitfaden

Tattoo Pflege – Der komplette Leitfaden

Nach dem Stechen des Tattoos bist du an der Reihe: Mit der richtigen Tattoo Pflege bleibt dir dein schönes Tattoo langfristig erhalten.

von Gastblogger Michael

Die Pflege deines frisch gestochenen Tattoos solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich willst du, dass dein Tattoo lange erhalten bleibt und dabei immer top aussieht. Mit diesem Leitfaden zeigen wir dir, wie du dein Tattoo richtig pflegst, damit es immer perfekt aussieht.

Warum Tattoo Pflege so wichtig ist

Von dem Moment an, in dem du den Stuhl des Tätowierers verlässt, liegt dein Tattoo ganz in deiner Verantwortung; allen voran die Pflege. Die richtige Pflege-Routine ist nicht nur wichtig, damit die Linien deines Tattoos und die Tinte so scharf, intensiv und farbenfroh wie möglich bleiben.

Ist dein neues Tattoo einmal fertiggestellt, handelt es sich dabei im Grunde um eine feine, offene Wunde. Damit ist sie auch offen für alle Arten bösartiger Keime und Bakterien. Die können sich auf die Optik deines Tattoos und die Wundheilung auswirken und sollten deswegen definitiv nicht unter deine Haut.

Aber keine Sorge: Mit den richtigen Pflegemaßnahmen für dein frisches Tattoo ermöglichst du eine schnelle und gute Heilung. Das tolle an den Pflegetipps: Sie gelten ein Leben lang. Denn wenn du älter wirst, wird deine Haut älter und damit auch dein Tattoo.

Unsere Tattoo-Pflegetipps sind also für Alle mit Tattoo – egal ob frisch gestochen oder schon etwas älter.

 

Pflegetipps für frische Tattoos

Lasse deine Bandage/Folie auf dem Tattoo, wie von deinem Künstler empfohlen

Eine beliebte Frage: Wie lange soll die Folie draufbleiben? Während einige Künstler dich bitten, deine Bandage nur für eine Stunde an zu behalten, können andere dich bitten, sie für einen ganzen Tag zu tragen. Das liegt daran, dass nicht jedes Tattoo gleich ist. Dein Künstler weiß, welche Zeit für dich und dein Tattoo am besten ist, also befolge seine Ratschläge.

Wasche dein Tattoo nach dem Entfernen der Bandage gründlich

Wasche dein Tattoo vorsichtig und gründlich mit deinen Fingern, warmem Wasser und einer parfüm- und alkoholfreien Seife. So entfernst du getrocknetes Blut und durch die schonende Seife wird deine Haut nicht gereizt. Am besten reinigst du dein Tattoo mit einer sanften, kreisenden Bewegung.

Tupfe dein Tattoo nach der Reinigung trocken

Verwende ein sauberes Papiertuch, um dein Tattoo zu trocknen und tupfe es vorsichtig ab. Du solltest auf keinen Fall reiben!

Trage eine kleine Menge Lotion auf

Stelle nach dem Reinigen des Tattoos sicher, dass der Bereich vollständig trocken ist. Anschließend kannst du eine sehr dünne Schicht deiner Pflegecreme auftragen. So spannt die Haut nicht so stark bei der Heilung. Eine passende Pflegecreme erhältst du bei uns.

Wasche dein Tattoo regelmäßig

Mit einem Mal ist es nicht getan: Verwende weiterhin eine parfümfreie Seife und lauwarmes Wasser, um dein Tattoo mindestens zweimal am Tag zu reinigen.

Wiederhole den Reinigungsvorgang, bis das Tattoo vollständig verheilt ist

Denke daran, dass dein Tattoo erst vor Keimen und Bakterien geschützt ist, bis es vollständig verheilt ist. Das kann in der Regel 2 bis 4 Wochen dauern.

Beobachte dein Tattoo auch nach der Heilung

Nicht nur frisch gestochene Tattoos wollen gepflegt werden. Auch für ältere Tattoos gilt: Gesunde Haut gleich ein gesund aussehendes Tattoo. Versorge deine Haut (und dein Tattoo) also weiterhin mit Feuchtigkeit.

Die No-Go’s der Tattoo Pflege

Ziehe nicht an der schorfigen Kruste

Meistens bildet sich nur eine leichte Kruste nach dem Stechen eines Tattoos. Doch in bestimmten Bereichen kann, je nachdem, wie stark dieser bearbeitet wurde, eine dickere Kruste auftreten. Diese Kruste solltest du unter keinen Umständen abziehen!

Schorf, der nicht von selbst abfällt, ist möglicherweise noch mit den tieferen Hautschichten verbunden, in denen sich die Tinte noch im Prozess befindet. Das bedeutet, dass das Abziehen von Schorf dazu führen kann, dass Tinte zusammen mit dem Schorf aus der Haut gezogen wird.

Außerdem entfernst du mit der Kruste die Schutzbarriere der Haut. Das kann die Heilung verzögern, ein Verblassen deines Tattoos verursachen und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöhen.

Nicht kratzen und ziehen

Auch wenn die Haut um und an deinem Tattoo mal jucken sollte: AUF KEINEN FALL KRATZEN! Sonst kratzt du eventuell Tintenpigmente ab oder es bilden sich Risse in der Haut, die unschön verheilen und dein Tattoo beeinflussen. Außerdem könnten deine Fingernägel Bakterien beherbergen, die du (wieder) lieber nicht unter deiner Haut haben möchtest.

Das gleiche gilt für das Abziehen von feinen Hautstücken. Sobald dein Tattoo die Schorfphase beendet hat, fängt die Haut an, sich zu schälen und abzublättern. Mit dieser schuppigen Haut, egal wie einladend, solltest du nicht spielen – geschweige denn sie abziehen.

Bleib weg von der Sonne

Ein frisch gestochenes Tattoo solltest du keinem intensiven Sonnenbad aussetzen. Und zwar wirklich gar nicht – auch nicht mit Sonnencreme. Denn die UV-Strahlen können auf der jetzt sehr empfindlichen Haut ziemlich viel Schaden anrichten und dein Tattoo verblassen. Das gilt übrigens auch für Sonnenbänke.

Bleib weg vom Wasser

Freibäder, Seen, Flüsse und Meere sorgen zwar für Abkühlung, können aber auch Bakterien enthalten, die dein frisches Tattoo ruinieren. Solltest du doch einmal in Kontakt mit Wasser kommen, von dem du dir nicht ganz sicher bist, wie sauber es nun wirklich ist: Reinige dein Tattoo so schnell wie möglich mit einer parfümfreien, ggf. auch antibakteriellen Seife.

Übrigens: Auch ausgiebige, heiße Duschen und Saunagänge solltest du meiden, bis deine Haut vollständig verheilt ist. Am besten du sparst etwa drei Wochen etwas Wasser – zumindest was den Kontakt mit deinem Tattoo angeht.

Das Tattoo in Creme ersticken

Weiter oben haben wir geschrieben, dass du dein Tattoo mit einer dünnen Schicht Creme pflegen kannst. Und damit ist auch wirklich eine dünne Schicht gemeint!

Trägst du zu viel Creme auf dein Tattoo auf, verhindert die dicke Schicht, dass deine Wunde Sauerstoff bekommt und die ist wichtig für die Heilung deines Tattoos. Hier kommt es also nicht auf die Masse an, sondern desto öfter (und dünner) desto besser.

Dein Tattoo erneut einwickeln

Apropos Sauerstoff: Der kommt natürlich auch nicht an dein Tattoo wenn du es erneut mit Folie einwickelst. Sofern dein Tätowierer nicht ausdrücklich dazu geraten hat und dir gezeigt hat, wie das Einwickeln funktioniert, solltest du das auf keinen Fall machen.

Dein Tattoo muss atmen, um richtig zu heilen und der Wickel wird den Bereich daran hindern. Außerdem bleibt das Tattoo dann sehr feucht und warm, was die perfekte Brutstätte für Bakterien ist.

Petroleum basierte Produkte verwenden

Die meisten dieser Produkttypen sind sehr dicht und schwer. Selbst das Auftragen einer dünnen Schicht kann verhindern, dass dein Tattoo richtig atmet. Nicht nur das, einige Produkte auf Mineralölbasis enthalten zudem Inhaltsstoffe, die Tinte aus deiner Tätowierung ziehen können, wenn sie zu oft verwendet werden.

Scheuernde oder schmutzige Handtücher verwenden

In den ersten Monaten sollte nichts verwendet werden, um dein Tattoo zu reinigen, außer deine super-sauberen Finger. Auch Handtücher, die sauber und super weich aussehen, müssen das nicht unbedingt sein. Zudem können die scheinbar weichen Fasern die noch offene Haut reizen.

Zu enge Kleidung tragen

Abhängig von der Position des Tattoos kann eng anliegende Kleidung den empfindlichen Bereich reiben oder reizen. Das kann zu Ausschlägen führen und der Schorf bzw. die Haut bekommt nicht genug Luft.

Zu früh Sport treiben

Die beliebte Frage nach dem Tätowieren: Wann darf ich wieder Sport machen?
Es gibt eine Reihe von Gründen, warum du Sport in den Tagen nach dem Stechen des Tattoos meiden solltest:

1. Abhängig von der Dauer, die du im Stuhl des Artists verbracht hast, kann eine Tätowierung das Immunsystem beeinträchtigen. Das liegt daran, dass das Tätowieren ein “Trauma” für deine Haut ist, das deinen Körper etwas Kraft kostet. Also erst wieder Kraft sammeln und dann Sport machen.


2. Schwitzen kann auch ein Problem sein. Wenn das Tattoo brandneu ist, geht die Tinte immer noch in die tieferen Schichten. Wenn deine Körpertemperatur durch Bewegung ansteigt, beginnen sich deine Hautporen zu öffnen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Tinte austritt.


3. Nicht jeder desinfiziert sein Trainingsgerät nach Gebrauch gewissenhaft, weswegen auch Fitnessstudios Bakterienherde sein können.


4. Sei vorsichtig, dass du nicht genau das Körperteil trainierst, auf dem sich dein frisches Tattoo befindet. Übermäßige Gelenkbewegung unter einem neuen Tattoo können Reibungen und Reizungen verursachen.

Finger weg vom frischen Tattoo

Natürlich wollen deine Freunde dein neues, schönes Tattoo bewundern. Aber das sollten sie mit den Augen tun und nicht mit den Händen. Schließlich darfst du ja auch nur mit super sauberen Fingern an dein frisches Tattoo.

Über das Tattoo rasieren

Egal, wann du dir dein Tattoo hast stechen lassen, jetzt ist erstmal No Shave November angesagt. Denn die Rasierklinge reizt nicht nur deine Haut und bringt eventuell Bakterien unter die Haut, die Klinge kann auch ganz schön viel kaputt machen.

Auch durch leichtes Streifen beim Rasieren kannst du Schorf und Hautreste mit dir ziehen und dein Tattoo wirklich kaputt machen. Du würdest ja auch nicht über eine andere Wunde mit dem Rasierer fahren.

Nach ein paar Wochen kannst du ausprobieren, ob du dich wieder rasieren kannst. Dafür streichst du mit geschlossenen Augen über den Bereich. Wenn du keinen Schorf mehr spürst, sei er noch so fein, kannst du den Bereich rasieren. Du darfst dabei auch sehr pingelig sein.

Sag (erstmal) nein zu Alkohol

Auch die Frage: Wann darf ich mit frischem Tattoo wieder Alkohol trinken? hört man in Tattoo Studios nicht selten. Du solltest die ersten 48 Stunden nach dem Stechen eines Tattoos auf Alkohol verzichten. Denn der verlangsamt die Heilung von Wunden und verdünnt dein Blut.

Das gilt übrigens auch für Schmerztabletten, denn die funktionieren auch als Blutverdünner. Außerdem wird man unter Alkoholeinfluss unvorsichtiger – und du willst dein frisches Tattoo ja schützen.

19
Jun - 18

Sieben Gründe für ein Tattoo

Sieben Gründe für ein Tattoo

von Gastblogger Dirk

„Ich hätte gerne ein Tattoo. Nur bin ich mir nicht sicher, was ich will. Was ist, wenn ich mich nach einer Weile daran satt gesehen habe? Wird es nicht auch super weh tun? Ich bin so unentschlossen…” Das sagte vor einer Weile ein Freund zu mir. Und mit seinen Sorgen ist er nicht allein. Ich habe schon mit einigen Menschen gesprochen, die viele Bedenken wegen ihres ersten Tattoos hatten.

Auch ich hatte Bedenken, bevor ich mich für mein erstes Tattoo entschied. Ich war besorgt darüber, was andere über mich sagen würden. Ob das Tätowieren weh tun würde. Ob ich das richtige Design wählen würde. Heute denke ich überhaupt nicht mehr über diese Sorgen von damals nach und bin glücklich, mich auf den Tätowierer-Stuhl gewagt zu haben.

Du musst dich auch nicht mehr mit vielen Gedanken um dein erstes Tattoo quälen. Ich habe ein paar gute Gründe für ein Tattoo, die mir bei meiner Entscheidung geholfen haben und vielleicht helfen sie auch dir.

 

1. Grund für ein Tattoo:

Schmerz vergeht

Die Sorgen um eventuelle Schmerzen, die mit dem Stechen des Tattoos einhergehen könnten, sind ganz natürlich. Schließlich tun wir meistens unser Bestes, Schmerz zu vermeiden. Doch ob ein Tattoo wirklich weh tut oder nicht, kann man gar nicht so pauschal sagen. Aber eine kleine Entwarnung: So schlimm ist der Schmerz bei den meisten Tattoos gar nicht – und ewig anhalten tut er auch nicht.

Viele empfinden das Stechen der Nadeln nur als leichtes, regelmäßiges Pieksen. Durch die rhythmische Bewegung der Nadel gewöhnt man sich schnell an das zunächst ungewöhnliche Gefühl.

Wie stark der Schmerz nun ist, hängt vom eigenen Schmerzempfinden sowie der Größe und Platzierung des Tattoos ab. An den Füßen, dem Hals, dem Nacken oder der Brust ist das Stechen beispielsweise deutlich spürbarer als am Arm oder dem Bein. Mein erstes Tattoo habe ich mir auf die Schulter stechen lassen, was beispielsweise wesentlich weniger schmerzte als ich es mir vorgestellt hatte.

Von deinem Tätowierer kannst du dich beraten lassen, welche Stellen weniger schmerzen. Generell kannst du während des Tattoostechens jederzeit mit deinem Tätowierer über deine Schmerzen sprechen. Er weiß am besten, was zu tun ist.

 

2. Grund für ein Tattoo:

Erinnerungen bleiben

An manche Dinge wollen wir uns ständig erinnern, wie schöne Momente, eine Leidenschaft, Hürden im Leben, die wir gemeistert haben oder einen geliebten Menschen. Die Erinnerung daran erfüllt uns mit Glück oder Selbstvertrauen. Tattoos können diesen Erinnerungen ein ewiges Leben verschaffen. Sie können wie ein kleiner Reminder sein. Das ist auch der Grund, warum du keine Bedenken haben musst, dass du irgendwann keine Lust mehr auf dein Tattoo hast. Wie soll man sich an so tollen Erinnerungen und Errungenschaften je satt sehen

 

3. Grund für ein Tattoo:

Tattoos sind Kunstwerke

Was auch immer dein persönlicher Stil oder deine Vorliebe ist, mit ein wenig Recherche kannst du einen perfekten Artist für deine Bedürfnisse finden. Schau dich dafür einfach auf unserer Homepage um. Hast du den passenden Artist gefunden, wird er aus deinem Tattoo (und dir) ein faszinierendes Kunstwerk machen.

Für Inspiration zu Motiven und Stilen suche ich gerne auf Pinterest und schaue mir Tattoos an. Dort kann man viele unterschiedliche Stile entdecken, die nicht nur ansprechend sind, sondern auch zum eigenen Charakter passen. Auch die Instagram-Accounts von Tattoo Studios können eine super Inspirationsquelle sein, wie beispielsweise die von Glorious Art.

 

4. Grund für ein Tattoo:

Tschüss Vorurteile

Tattoos wirken unprofessionell, schlampig, aufmüpfig etc… Solche Vorurteile sterben zum Glück langsam aber sicher aus. Aus dem einfachen Grund, dass sie unwahr sind. Was sich auf deiner Haut befindet, hat so wenig mit deinen Kompetenzen zu tun, wie das, was du an Kleidung am Körper trägst. Ein Bankkaufmann bleibt auch nach dem Stechen eines Tattoos ein guter Mitarbeiter. Eine stille Person kann genauso tätowiert sein wie ein wilder Rocker.

Leider gibt es dennoch ein paar Menschen und Institutionen, die viel Wert darauf legen, dass beispielsweise ihre Angestellten keine Tattoos haben. Wenn du bedenken hast, dass das für dich zutreffen könnte, versuche dein Tattoo an einer Stelle zu platzieren, die nur schwer oder gar nicht sichtbar für andere ist, beispielsweise auf dem Rücken oder Oberschenkel.

 

5. Grund für ein Tattoo:

Auch Tattoos können “rückgängig” gemacht werden

Das Wort rückgängig trifft war nicht ganz zu, aber so manch ein Tätowierer ist ein wahrer Magier und lässt dein Tattoo einfach verschwinden – unter einem Cover Up. Solltest du also nach 20 Jahren doch denken, dass der Schmetterling auf deiner Schulter nicht mehr ganz deinem heutigen Charakter entspricht, kannst du es mit einem Cover Up überstechen lassen. So sind selbst Tattoos nicht in Stein gemeißelt.

Rückgängig kann dein Tattoo aber auch in dem Sinne gemacht werden, dass es etwas aufgefrischt wird. Im Laufe des Lebens kann so ein Tattoo schon mal verblassen oder leicht verzerren. Auch hier kannst du dich von einem Tätowierer beraten lassen, ob das Tattoo einfach nachgestochen werden kann oder doch überdenkt werden soll.

 

6. Grund für ein Tattoo:

Tattoos zeigen wer du bist

Ich liebe es, Outfits zu tragen, die mein Tattoo zeigen, und ich freue mich darauf, noch mehr davon zu bekommen. Ein neues Tattoo fühlt sich ein bisschen an wie Weihnachten. Du hast dich lange darauf gefreut und nun darfst du endlich die Geschenke auspacken aka die Folie deines Tattoos abziehen. Nun ist dein Tattoo endlich ein Teil von dir und zeigt ein Stück weit mehr deinen Charakter. Ich garantiere dir, das ist ein großartiges Gefühl.

 

7. Grund für ein Tattoo:

Erfüll dir einen langersehnten Traum

Ich wollte jahrelang ein Tattoo haben, bevor ich endlich alt genug war, um es zu bekommen. Obwohl das Warten ein großer Test für meine junge Geduld war, bin ich froh, dass ich das getan habe. Die Tatsache, dass ich so lange warten musste, aber nie davon abgelassen habe, zeigt, dass ich das Tattoo wirklich haben wollte. Wenn du dir schon viele Gedanken um dein Tattoo gemacht hast und das regelmäßig, ist das schon ein guter Grund für das Tattoo. Über eine flüchtige Schnapsidee würdest du dir doch nicht so viele Gedanken machen, oder?

17
Jun - 18

Welches Tattoo passt zu mir? Tipps von Inspiration bis Planung

Welches Tattoo passt zu mir? Tipps von Inspiration bis Planung

Die Wahl des richtigen Tattoos kann schwierig sein. Schließlich bleibt es für immer auf der Haut. Wir helfen dir, das richtige Tattoo für dich zu finden und zu planen.

von MICHAEL

Eine große Entscheidung

Die Wahl des richtigen Tattoos kann schwierig sein. Schließlich bleibt es für immer auf der Haut und ist auch nicht ganz günstig. Bei der Wahl eines Tattoos gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen, beispielsweise die Größe, Farbe, Bedeutung, den Stil und die Platzierung. Außerdem musst du dich entscheiden, welcher Artist dein Tattoo stechen soll. Ganz schön viele Entscheidungen, die du da treffen musst.

Aber keine Sorge, wir helfen dir dabei herauszufinden, welches Tattoo zu dir passt. Als Tätowierer mit langjähriger Erfahrung habe ich ein paar grundlegende Tipps für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen sollen, die richtige Wahl für dein Tattoo zu treffen. Außerdem habe ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du dein Tattoo planen kannst, damit es genauso wird, wie du es dir vorstellst.

 

10 Tipps für dein Tattoo

Bevor es mit den Tipps losgeht noch etwas grundsätzliches, dass du bei deinen Überlegungen immer beachten solltest:

Nimm dir Zeit und informiere dich gut!

Weder dein Tattoo, noch das Design, noch der Tätowierer rennt dir davon. Wenn du dir also in manchen Punkten noch unsicher bist, dann informiere dich weiter, hole dir Rat und überlege nochmal. Du hast alle Zeit der Welt!

1. Du kannst jedes Design nach deinen individuellen Vorstellungen ändern – von einzelnen Details bis zur Farbe.

2. Habe keine Angst bei der Erstellung eines Designs, um Hilfe zu bitten. Tattoo-Artists sind dafür da, um für dich zu zeichnen.

3. Deine Fantasie ist die Grenze!

4. Überlege, wie dein Tattoo in anderen Kulturen wahrgenommen wird.
Wird es jemanden beleidigen? Hat dein Tattoo-Motiv eine negative Bedeutung für andere? Darüber solltest du dich ausgiebig informieren. Am besten bei jenen, die dieser Kultur angehören.

5. Wähle Tattoos in anderen Sprachen oder Schriften mit Bedacht.
Du solltest dir zu 100 Prozent sicher sein, was da auf deinem Körper steht. Nicht nur, dass eine falsche Übersetzung peinlich für dich sein kann. Sie kann auch doppeldeutig oder beleidigend gegenüber anderen sein. Traue den Interpretationen auf den Wohnzimmerwänden nicht. Auch hier gilt also, lass dich von jemandem beraten, der die Sprache oder Schrift beherrscht.

6. Die Nummer 1 Tattoo-Art, die Menschen entfernen oder verdecken lassen, sind Namen (oder selbstgemachten Tattoos)!
Denk also lieber drei Mal darüber nach, ob du dir den Namen einer (derzeit) geliebten Person tätowieren lassen willst. Solche Dinge können sich auch wieder ändern.

7. Du möchtest ein Tattoo, das die Verbindung zu einem besonderen Menschen zeigt?
Zum Beispiel ein Freundschaftstattoo mit deiner besten Freundin oder ein gemeinsames Tattoo mit deinen Geschwistern? Auch hier solltest du dir ziemlich sicher sein. Der Vorteil gegenüber Namens-Tattoo ist jedoch, dass die Motive auch ohne das Partner-Motiv eine Bedeutung haben können. Vielleicht wäre das eine Überlegung wert?

8. Dein Tattoo muss keine tiefe Bedeutung haben.
Wenn du ein Motiv einfach magst und es gerne unter der Haut hättest, dann ist das schon Grund genug.

9. Du bist dir nicht sicher, wo dein Tattoo hin soll?
Dein Tattoo-Artist kann dir helfen. Er weiß, wo sich welche Art von Motiven am besten stechen lassen; wo es am meisten schmerzt. Mit seiner Hilfe findest du den richtigen Platz für dein Tattoo.

10. Besprich dich mit Freunden und Familien.
Frag sie, ob Motiv und Stelle deines Tattoos zu dir passen und ob sie etwas anderes machen würden. Natürlich ist es am wichtigsten, dass du dir mit deinem Tattoo sicher bist und es DIR gefällt. Aber es kann nie schaden, sich ein paar Meinungen einzuholen.

 

Die Planung für dein Tattoo

Nun habe ich dir ein paar Tipps gegeben, wie du ein Tattoo findest, das zu dir passt. Behalte sie gut im Hinterkopf, denn jetzt geht es an die Planung. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um dein Tattoo zu planen – von Inspiration bis zum fertigen Tattoo.

1. Suche nach Inspiration

Zunächst solltest du dir einen groben Überblick über deine Möglichkeiten verschaffen. Das kann entweder ganz unkonkret sein, wenn du noch keine Idee für ein Motiv oder Stil hast. Oder schon konkreter, wenn du weißt welchen Stil oder welches Motiv du möchtest. So findest du heraus, was dir gefällt und was nicht und kannst dich einfacher entscheiden.

Als Inspirationsquelle kannst du Plattformen wie Pinterest oder Instagram nutzen. Pinterest bietet eine riesige Auswahl an Tattoo-Ideen. Dort kannst du ganz unkonkret nach “Tattoo Inspiration” suchen oder auch konkreter wie “Tattoo Elefant Fineline”.

Auch Instagram bietet viel Inspiration. Zum einen kannst du in der Suchfunktion nach Ideen Ausschau halten, zum anderen zeigen die Accounts von Tattoo Studios und Artists meist sehr vielfältig, welche Arbeiten sie schon gemacht haben. Einige Artists zeigen dort auch ihre Wanna-Dos, also Motive, die sie selbst gezeichnet haben und gerne einmal stechen würden.

Und natürlich gibt es noch den Klassiker der Tattoo-Ideenfindung: Du kannst auch in ein Tattoo Studio gehen und dir dort Motive zeigen lassen. Die meisten Tattoo Studios haben Ordner mit einer riesigen Auswahl an Motiven.

2. Wähle dein Motiv:

Du hast dein Motiv gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Dann geht es jetzt in die Details. Überlege dir wie groß dein Tattoo sein soll und ob es ein Black and White- oder farbiges Tattoo werden soll. Dabei solltest du dir gegebenenfalls auch einen Preisrahmen setzen, denn prinzipiell gilt: Je größer das Tattoo, desto teurer. Wenn du also nur einen bestimmten Betrag ausgeben willst oder kannst, solltest du das im Hinterkopf behalten und beim Artist erwähnen.

Außerdem solltest du einen kleinen Check-Up in Sachen Kultur und Sprache machen – diese Punkte haben wir oben schon mal erwähnt. Stelle sicher, dass dein Motiv auch genauso verstanden wird, wie du es möchtest, es niemanden beleidigt oder falsch geschrieben ist.

Bei der Wahl des Motivs gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Du kannst dir ein Motiv von einem Artist zeichnen lassen, beispielsweise wenn du eine grobe Idee hast, was das Tattoo bedeuten soll, aber nicht wie es aussehen könnte. Tätowierer werden nicht nur wegen des Tattoostechens Artist genannt. Sie sind kreative Köpfe und freuen sich meist, wenn sie ein Motiv zeichnen können.

3. Wähle die Stelle

Neben dem Motiv ist eine weitere grundlegende Entscheidung die Stelle an deinem Körper, an dem dein Tattoo Platz finden soll. Möchtest du, dass es immer sichtbar ist oder soll es lieber unter Verschluss bleiben? Bedenke, wie du deine Haare und Kleidung trägst und an welchen Aktivitäten du teilnimmst. All das kann Einfluss auf dein Tattoo haben. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich auch von einem Tätowierer beraten lassen.

4. Wähle dein Tattoo Studio/Artist

Die Wahl des Studios oder Artist kann genauso individuell sein wie die Wahl des Motivs. Manche legen großen Wert darauf, von bekannten Artists der Tattoo-Szene behandelt zu werden, andere sind pragmatisch und wollen ein Studio in der Nähe finden. Hilfreich ist es, wenn du dir einen Artist suchst, der den Stil deines Tattoo-Motiv perfekt umsetzen kann. Schreib dir am besten auf, welche Kriterien dir für ein Studio oder Artist wichtig sind und fang dann an zu recherchieren.

5. Im Tattoo Studio

Du hast alles beisammen: Dein Motiv, die Größe, die Stelle, den Artist. Dann kannst du jetzt einen Termin vereinbaren!

Bevor es ans eigentliche Tattoo-Stechen geht, kannst du dich von deinem Tätowierer noch etwas beraten lassen. Folgende Punkte sind eine Frage wert:

  • Funktioniert die von mir gewählte Stelle für mein Motiv gut?
  • Können wir eine andere Stelle ausprobieren?
  • Sollte ich die Größe meines Motivs noch ändern – größer oder kleiner?
  • Können wir mein Motiv noch etwas anpassen – Details hinzufügen oder weglassen?
  • Beeinflussen die Änderungen den Preis des Tattoos?

Und jede andere Frage, die dir einfällt. Du musst dich dabei nicht zurückhalten. Denk daran, dass das Tattoo genau da bleibt, wo es ist, wenn es erst einmal unter der Haut ist. Es ist also absolut in Ordnung, deinen Tätowierer mit Fragen zu löchern. Du bist die Person, die das Tattoo ein Leben lang trägt!

17
Jun - 18

Tattoo Stile im Überblick

Welche Tattoo Stile gibt es?

von MICHAEL

Unsere Artists bei Glorious Arts kreieren Kunstwerke in den unterschiedlichsten Tattoo Stilen. In unserer Übersicht stellen wir dir die verschiedenen Tattoo Stile vom japanischen Stil über Celtic Tattoos bis zum Lettering genauer vor.

Abstrakte Tattoos

Der Stil der abstrakten Tattoos ist sehr modern. Er folgt in der Regel keiner Art von Gliederung oder Struktur. Es löst sich von der traditionellen und natürlichen Darstellung von Tieren, Menschen und unserer Umwelt und stellt diese auf abstrakte Weise dar.

Biomechanical Tattoos

Bei dem Biomechanical Tattoo-Stil werden Motive wie Maschinen oder Werkzeuge tätowiert. Häufig sollen diese maschinellen Motive den Körperteil “ersetzen” und so Mensch mit Maschine verbinden. Wenn du mit HR Geigers Kunstwerken vertraut bist, wirst du auch mit biomechanischen Kunstwerken vertraut sein.

Black and Grey Tattoos

Für ein Black and Grey Tattoos kommt keine Farbe außer Schwarz und Grau zum Einsatz. Dieser Tattoo-Stil wird vor allem für Schattierungen und 3D-Effekte genutzt. Highlights werden oft mit Weiß hinzugefügt. Weiße Tinte kann auch verwendet werden, um scharfe Übergänge zwischen den verschiedenen Farben auszugleichen.

Blackwork Tattoos

Blackwork Tattoos sind große schwarz tätowierte Flächen, die sich meist durch geometrische Formen voneinander abgrenzen. Blackwork Tattoos sind oft so groß, dass sie schon mal den ganzen Rücken oder Arm in Anspruch nehmen können.

Cartoon Tattoos

Spongebob, die Simpsons oder Mario Kart: Beim Cartoon Tattoo-Stil kannst du dir deinen Lieblingscartoon unter die Haut bringen lassen. Die meisten Cartoon-Tattoos sind eine exakte Abbildung einer Cartoon-Figur oder einer bestimmten Szene. Die Farben sind knallig und auffällig.

Celtic Tattoos

Dieser Tattoo-Stil orientiert sich an den Motiven keltischer Mythen. Häufig werden Knoten, Kreuze, Runen, Spiralen, Dreieinigkeitsknoten (Triqueta), der Baum des Lebens oder Tiere dargestellt. In der Regel sind die Celtic Tattoos ausschließlich schwarz und mit eher breiten Linien gestochen.

Chicano Tattoos

Tattoos im Chicano-Stil zeichnen sich durch Motive wie Kreuze, Oldtimer, La Catrinas oder Totenköpfe aus. Auch große Schriftzüge mit Namen oder Bibelversen sind beliebt.

Cover-Up Tattoos

Bei einem Cover Up wird ein älteres Tattoo mit einem neuen überstochen und somit verschönert. Und das ist gar nicht so einfach. Denn es muss das richtige Motiv ausgewählt und perfekt positioniert werden. Außerdem bedarf es einer speziellen Tätowier-Technik, damit das alte Tattoo vollständig verdeckt ist. 

Für ein Cover-Up ist die Wahl des Artists also besonders wichtig. Aber keine Sorge, bei uns findest du den richtigen Artist: Unsere erfahrenen Cover Up-Talente machen aus alt, neu und schöner!

Dotwork Tattoos

Dotwork Tattoos entstehen durch die Zusammensetzung kleiner, unterschiedlich schattierter Punkte ein Muster. Dotwork Tattoos eignen sich besonders für detailreiche Mandalas und bestehen aus vielen unterschiedlichen Ornamenten. 

Bei diesem Tattoo-Stil ist es wichtig, dass der Artist schon einige Erfahrung und ein gewisses Talent für Dotwork mitbringt. Denn es handelt sich um eine recht komplizierte Technik.

Fineline Tattoos

Der Fineline-Tattoo-Stil ist eine der neueren Stile, die du in Tattoo-Studios findest. Er entstand dank der Verbesserung von Tattoo-Maschinen, Tinten und Nadeln. So können Artists noch detaillierter und feiner arbeiten. Fineline wird oft in Portrait-Tattoos oder für sehr zarte Schriftzüge verwendet.

Geometrische Tattoos

Wie der Name schon verrät, besteht dieser Tattoo-Stil ausschließlich aus geometrischen Formen. Besonders beliebt sind Motive wie die Blume des Lebens oder ein Metatrons Würfel. Auch Mandalas aus geometrischen Formen kommen hier oft zum Einsatz. In der Regel zeichnen sich Geometrische Tattoos durch feinere Linien in schwarz aus.

Haida Tattoos

Tattoos im Haida-Stil sind von dem gleichnamigen Indianerstamm der Nordwestküste Kanadas inspiriert. Ursprünglich galten sie als Symbol der Stammeszugehörigkeit. Sie dienten dazu, den Status und die spirituelle Hingabe einer Person aufzuzeigen. Heute ist der Haida Tattoo-Stil auf der ganzen Welt beliebt. 

Haida-Tattoos zeichnen sich durch Wappenfiguren und Wächtergeister aus. Tätowiert wird ausschließlich in vier Farben, die alle eine Bedeutung haben: Schwarz für Erde, Rot für Blut, Blau für den Himmel und Grün für Pflanzen.

Japanese Tattoos

Japanese Tattoos sind auch als Irezumi bekannt und beliebt für ihre zeitlose Schönheit. Die Motive stammen aus der japanischen Mythologie und Geschichte und zeichnen sich durch kraftvolle Farben und Details aus. Die beliebtesten Motive sind: Koi-Fische, Kirschblüten, Buddhas, Lotusblüten, Drachen, Kriegshunde, Samurai oder Geishas. 

Häufig werden die Motive kombiniert, um eine eigene Geschichte zu erzählen. So kann ein Irezumi auch mal einen ganzen Arm, Bein oder sogar den ganzen Körper verzieren.

Ist ein so großes Tattoo im japanischen Stil geplant, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Für ein Tattoo in diesem Stil solltest du also viel Zeit und Geduld mitbringen.

Lettering Tattoos

Egal ob für ein einzelnes Wort oder ein inspirierendes Zitat, beim Lettering liegt der Fokus auf der Schriftart. Da einige Schriftarten nur schwer leserlich sind, solltest du dich vorher ausreichend über mögliche Schriftarten informieren. Im Internet gibt es einige Webseiten, in die man sein gewünschtes Wort oder Schriftzug eingeben und in der ausgewählten Schriftart betrachten kann.

Außerdem ist es sinnvoll, den Tätowierer vorab zu fragen, ob das gewünschte Lettering Tattoo funktioniert. Einige Schriftarten sind zu klein oder die Buchstaben stehen zu eng, um sie zu tätowieren.
Beliebt sind auch Ambigramme. Dabei handelt es sich um einen Schriftzug, der von oben und unten (also um 180° gedreht) gleichermaßen lesbar ist. Auch hierfür gibt es Websites, die Ambigramme generieren.

Manga Tattoos

Manga-Tattoos ähneln den Cartoon Tattoos, denn es handelt sich bei Mangas um japanische Comics. Sie kennzeichnen sich durch einen besonderen Zeichenstil, bei dem die Figuren große Augen haben und kindlich wirken.

Memorial Tattoos

Memorial Tattoos sollen an verstorbene Personen gedenken. Dargestellt werden kann das mithilfe religiöser Bilder, Kreuze, Banner, betender Hände, Gedichte, Blumen oder manchmal auch Porträts der Personen. Oft wird dieser Tattoo-Stil von einem Schriftzug mit dem Namen und dem Geburts- und Sterbedatum der Person begleitet.

Neo Traditional Tattoos

Neo Traditional Tattoos zeichnen sich durch ihre Details und Tiefe aus. Die werden mithilfe von Schattierungen und Farbverläufe erzeugt und sind eine Erweiterung des traditionellen Tattoo-Stils. Seine Anfänge werden in die 1980er-Jahre datiert.

New School Tattoos

Bei New School dreht sich alles um Freestyle und erinnert an HipHop und Graffiti: zackige Kanten, auffällige Schriftzüge, bunte Farbkombinationen. Entstanden ist der Tattoo-Stil in den 1970er-Jahren und erfreute sich in den 1980er und 1990er Jahren immer größerer Beliebtheit. Auch wenn der New School-Stil sich aus dem Old School-Stil entwickelte: Die Unterschiede sind groß und New School überzeugt mit eigenen, einzigartigen Ideen und Motiven.

Old School Tattoos

Old-School-Tattoos werden oft auch als Traditional- oder Sailor-Tattoos oder auch als American Traditional Tattoos bezeichnet. Dieser Stil ist eng mit der Seefahrt (und seinen Symbolen) verbunden. Er zeichnet sich durch einfache und zweidimensionale Motive mit dicken Outlines aus. Die Farben sind meist sehr kräftig, jedoch ist die Farbpalette mit Schwazr, Rot, Blau und Grün sehr klein und es gibt nur wenige Details.

Die Motive des Old School Tattoo-Stils sind: Meerjungfrauen, Schiffe, Anker, Pin Ups, Banner und Spatzen. Norman Keith Collins, auch bekannt als „Sailor Jerry“, ist einer der bekanntesten Artists des Old School Tattoo-Stils.

Polygon Tattoos

Bei Tattoos im Polygon-Stil handelt es sich um zweidimensionale Formen wie Dreiecke, Vierecke, Fünfecke, Rechtecke und Sechsecke. Polygon Tattoos ähneln einem abstrakten Stil.

Polynesian Tattoos (Samoan, Maori, Tahitian u.w.)

Jede polynesische Insel hat ihren eigenen Tattoo-Stil: Samoan, Maori, Tahitian, Hawaiian und Marquesas. Bei allen polynesischen Tattoos handelt es sich jedoch immer um sehr komplexe Motive, die mit den Traditionen und der Spiritualität der jeweiligen Kultur sowie dem gesellschaftlichen Status und Leben der tätowierten Person zusammenhängen.

Maori Tattoos

Maori Tattoos zeichnen sich durch reiche Verzierungen, runde Elemente, Spiralen, feine Linien und ungefüllte Flächen aus.

Marquesas Tattoos

Marquesas Tattoos wirken deutlich dunkler und schwerer. Sie bestehen aus geometrischen Formen mit vielen schwarz gefüllten Flächen. Bei Männern sind die Tattoos oft asymmetrisch, bei Frauen dagegen symmetrisch. 

Samoa Tattoos

Samoa Tattoos sind geradlinig, geometrisch, symmetrisch und beinhalten oft sich wiederholende Details. Samoa Tattoos für Frauen wirken oft wesentlich leichter und haben weniger schwarze Flächen als das männliche Pendant.

Tahiti Tattoos

Tahiti Tattoos unterscheiden sich stark von anderen polynesischen Tattoos, da sie sehr figürlich sind. Sie prägen sich durch weiche, runde Elemente aus der Natur. Sie haben also nicht die geometrischen Elemente der anderen polynesischen Tattoos.

Hawaiian Tattoos

Hawaiianische Tattoos sind ebenfalls sehr geometrisch und symmetrisch angelegt. Die Muster werden dabei gespiegelt.

Realistik Tattoos

Beim Realistik-Stil werden die Tattoos möglichst realitätsnah mit feinen Linien gestochen. Als Vorlage dient deswegen meistens ein Foto. Zu den Realistik-Tattoos gehören solche in Black&Grey, Color oder Foto-Realismus. Beliebte Motive sind Porträts oder Landschaften.

Religiöse Tattoos

Die Verbindung zwischen Tätowierungen und Religion geht auf die alten Ägypter zurück. Heute kommen bei Religiösen Tattoos vor allem christliche Symbole und Figuren zum Einsatz, beispielsweise Porträts von Jesus oder Maria, Symbole wie das Christliche Kreuz, die Taube und Engel oder auch Schriftzüge mit Bibelversen.

Sketch Style Tattoos

Diese Tattoos sehen aus wie Skizzen. Mit ihren feinen, aber imperfekten Linien, die meist über das eigentliche Motiv hinweg gehen sehen sie aus wie Bleistiftzeichnungen.

Surrealist / Horror Tattoos

Dieser Stil umfasst alles von den Kunstwerken Salvador Dalis bis hin zu Fantasy-Motiven und zusammenhanglosen Albträumen. Die Motive entstammen aus Traum ähnlichen Szenen voller bizarrer Kreaturen und Menschen und sind oft gespickt mit sarkastischem Humor.

Watercolor Tattoos

Dieser farbenfrohe Stil erinnert an Kunstwerke aus Wasserfarbe bzw Aquarelle. Watercolor Tattoos wirken sehr weich, fast schon fließend. Mit seinem jungen Alter von nur knapp 10 Jahren ist dieser Stil noch sehr neu in der Tattoo-Szene.

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